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"Tre Krønen" - Fine Dining-Restaurant im Europa-Park

Außergewöhnliche nordische Küche im königlichen Ambiente

Fine Dining-Restaurant „Tre Krønen“
Fine Dining-Restaurant „Tre Krønen“

Auf den Besuch des Restaurants "Tre Krønen" im neuen Erlebnishotel „Krønasår“ habe ich schon lange hin gefiebert. Bereits seit einigen Wochen konnte man erste Eindrücke zum neuen Speiseangebot und zum neuen Restaurant auf den Social Media Kanälen vom Europa-Park entdecken. Endlich war es soweit und wir konnten bereits vor offizieller Eröffnung am 31.05.2019 das Restaurant „Tre Krønen" besuchen und die neue Karte ausprobieren.

 

Hinweis: Das Themenhotel „Krønasår“ und alle Restaurants befanden sich an unserem Besuch noch in der Pre-Opening-Phase. Dekorationen, das Angebot in den Restaurants oder andere Angebote können sich bis zur offiziellen Eröffnung noch verändern.

Restaurant Im gustavianischen Stil

Trotz der Pre-Opening-Phase des Hotels machte das Restaurant "Tre Krønen" bei unserem Besuch schon einen sehr guten und hochwertigen Eindruck. Im Restaurant selbst kann man aus der Speisekarte unterschiedliche nordische Spezialitäten und Gerichte bestellen. Im gustavianischen Stil (klassizistischen Stil in der Architektur, im Design und im Kunsthandwerk in Schweden, der unter König Gustav III. (1771–1792) eingeführt wurde / Quelle: Wikipedia) wurde der Speiseraum designt und passte so perfekt zum Gesamterscheinungsbild des Hotels. Im Restaurant sind unterschiedlich große Tische zu finden und man kann sich für einen Platz auf einem klassischen Stuhl oder auf einer gemütlichen Couch entscheiden. Dieser Mix von Sitzmöbeln hat uns sehr gut gefallen. Ansonsten ist direkt am Eingang auf der linken Seite noch ein großer Bereich für das Servicepersonal geschaffen worden, wo Getränke aller Art zubereiten werden können. 

 

Auch die eingedeckten Tische machten schon Lust auf das Abendessen. Das eigens für das Hotel „Krønasår“ gestaltete Porzellan fiel uns natürlich direkt auf und griff wieder das nordische Thema auf. Ansonsten fielen auch die großen Blumensträuße direkt ins Auge, die das Ambiente stimmig ergänzten. Laut Servicechefin folgen in den nächsten Tagen noch Wandbilder und weitere Dekorationsobjekte, um dem Restaurant noch mehr Seele zu geben. Aus unserer Sicht hatte uns bei unserem Besuch aber schon jetzt nichts mehr gefehlt und wir fühlten uns direkt sehr wohl.

 

Neu im Europa-Park und in diesem Restaurant ist der sogenannte „Chef’s Table“ in einem kleinen Nebenraum. Dieser Tisch mit Platz für bis zu 20 Gästen hat einen direkten Blick in die Küche und die Köche können bei der Zubereitung der Speisen beobachtet werden. 

Das Speiseangebot

Natürlich waren wir am meisten auf das kulinarische Angebot gespannt. Die ersten Eindrücke von Küchendirektor Holger Strütt und Küchenchef Julian Scheibel auf deren persönlichen Instagram Profilen machte uns im Vorfeld bereits sehr neugierig. Um uns mal einen Überblick über die Speisen zu verschaffen entscheiden wir uns für das Signature Menü für 79€ (ohne Weinbegleitung). Dieser Preis ist wohl etwas höher angesetzt, aber schon jetzt können wir Dir verraten, dass sich auch dieses Menü wieder zu 100% lohnt.

 

Zu Beginn des Menüs wurden uns verschiedene Brote serviert die schon sehr passend auf das Menü einstimmen sollten.  Das Highlight war ein kleines Kräuterbeet, welches mit einer Schere abgeschnitten werden konnte. In der Caviar Box befand sich leider kein Caviar (da wäre das Menü wohl nicht für diesen Preis erhältlich), sondern eine Art gekochter Lachs der als Aufstrich genutzt und verspeist werden konnte.

 

Anschließend folgte das Amuse-Gueule mit einem geräucherten Lachs mit Avocado und Fischrogen. Das Showhighlight war dabei der Serviervorgang, denn das Gericht wurde mit einer durchsichtigen Glasglocke präsentiert, umnebelt von Raucharoma. Einmal die Glaslocke abgenommen strömte der Rauch des Räucherns über unseren Tisch. Sehr effektvoll. 

 

Als erste Vorspeise (laut Menü) ging es mit einer Suppe von Markgräfler Spargel weiter. Auch hier wurde die Suppe am Tisch serviert und in separaten Kännchen über die Spargelstückchen gegossen. Diese Suppe war und ist die beste Spargelsuppe, die wir je irgendwo gegessen haben. In Kombination mit dem Rauchöl ist diese Suppe eine wahre Geschmacksexplosion.

 

Im Zwischengang wurde uns ein halber Hummer serviert, der als weitere Beilage Meeresspargel und Algen hatte. Etwas spezieller war der Norwegische-Seeigel als eine Art Schaum über dem Gericht. Dieser hatte eine etwas salzige Note und brachte das volle Meeresfeeling auf den Teller. 

 

Das Highlight des Abends war für uns das finnische Hanger Steak in Kombination mit einem Linsen Ragout, gegrilltem Spitzkohl und einer Trüffel-Velouté. Die Rotweinsoße auf dem Teller war göttlich und passte perfekt zum Gericht. Die Aromen von allen Bestandteilen waren wirklich sehr lecker und das grobe Salz auf dem Fleisch war einfach perfekt. Das Fleisch war dazu noch sehr zart und hatte einen tollen Eigengeschmack. Für Fleischfans eine echte Empfehlung.

 

Etwas ganz Neues war für uns das Honig Granitée als Nachspeise. Dieses kühle Granitée überraschte uns durch die sehr intensive honige und blumige Note. Die Konsistenz ging in Richtung eines stückigem Wassereises und die Kombination mit den anderen Bestanteilen des Desserts war mal was ganz besonders.

Unser Fazit

Unseren doch höheren Erwartungen (durch die lange Vorfreude auf den ersten Besuch) wurden zu 100% erfüllt. Der Abend war trotz der Pre-Opening-Phase schon sehr gut abgestimmt und die Abläufe haben aus unserer Sicht gepasst. Alle waren sehr bemüht, dass wir einen angenehmen Abend haben und es uns an nichts mangelt. Auch vom Essen wurden wir nicht enttäuscht und wir freuen uns auf eine baldige Wiederkehr im Restaurant "Tre Krønen".

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